Wie lassen sich Märkte, Unternehmen und wirtschaftspolitische Entscheidungen mithilfe von Daten und modernen Informatikmethoden besser verstehen? Hier setzt der Studiengang „Economics and Computer Science“ an. Er verbindet Wirtschaftswissenschaften mit Informatik und qualifiziert Studierende dafür, komplexe ökonomische Fragestellungen datenbasiert zu analysieren und fundierte Lösungen zu entwickeln.
Im Studium erwerben die Studierenden ein tiefgehendes Verständnis volkswirtschaftlicher Zusammenhänge – von den Entscheidungen einzelner Haushalte und Unternehmen bis hin zu gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen. Ergänzt wird dieses Wissen durch Kompetenzen in Programmierung, Algorithmik, Datenstrukturen sowie datenbasierten Methoden. Diese Kombination befähigt Absolventinnen und Absolventen, wirtschaftliche Prozesse mit modernen datengetriebenen Methoden zu untersuchen.
Im Unterschied zur Wirtschaftsinformatik, die sich vor allem mit IT-Systemen und digitalen Geschäftsprozessen in Unternehmen beschäftigt, liegt der Fokus von „Economics and Computer Science“ auf der Analyse wirtschaftlicher Zusammenhänge mithilfe von Daten und quantitativen Methoden.
Auch die internationale Ausrichtung ist ein zentrales Merkmal des Studiengangs. Englischsprachige Lehrveranstaltungen, internationale Lehrende und zahlreiche Austauschmöglichkeiten bereiten die Studierenden gezielt auf eine global vernetzte Arbeitswelt vor. Die interdisziplinäre Ausbildung eröffnet Absolventen und Absolventinnen vielfältige Berufsperspektiven – in Wirtschaft, Politik, Beratung, im Finanzsektor sowie in Wissenschaft und Forschung. Gefragt sind dort vor allem analytische Fähigkeiten, fundierte Programmierkenntnisse und die Fähigkeit, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge kritisch zu reflektieren.
Eine Bewerbung ist noch bis zum 15. Juli möglich.