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Datum: 19.02.2020

Projekt "Zentrum für Digitales Vertrauen" gestartet

Seit Anfang 2020 setzt die Arbeitsgruppe von Prof. Matthew Smith gemeinsam mit drei Professoren der ETH Zürich das von der Werner Siemens-Stiftung unterstützte Projekt „Zentrum für Digitales Vertrauen“ um. Die ETH-Professoren David Basin, Peter Müller und Adrian Perrig wollen zusammen mit Matthew Smith, Professor am Institut für Informatik Abt. 4 der Universität Bonn, bestehende Sicherheitslücken bei der Übertragung von heiklen Daten beheben. In einem zunächst auf acht Jahre angelegten Projekt wollen sie die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass Transaktionen in der digitalen Welt künftig sicher und damit auch vertrauenswürdig abgewickelt werden können.

Zentral am neuen Projekt sind zwei Punkte: Die neuen Systeme werden so ausgelegt, dass sich ihre Sicherheit mathematisch beweisen lässt. Und die Forschenden werden berücksichtigen, dass Menschen nicht fehlerfrei funktionieren. "Die Technik muss sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt", hält Smith fest. Der Professor für Usable Security and Privacy wird anhand von Fallbeispielen untersuchen, ob die entwickelten Technologien in der Realität tatsächlich so angewendet werden wie gedacht oder ob sich aus dem Verhalten der Akteure Sicherheitsprobleme ergeben.

Unterstützt wird das Projekt von der Werner Siemens-Stiftung, die das "Zentrum für Digitales Vertrauen" mit einer Donation von 9,83 Mio. Franken fördert. "Die ETH Zürich verfügt im Bereich Cyber-​Security über eine große Kompetenz", erklärt ETH-​Präsident Joël Mesot. "Dank der großzügigen Schenkung der Werner Siemens-​Stiftung können wir mit unserer Forschung dazu beitragen, dass die digitale Welt grundsätzlich sicherer wird." Hubert Keiber, Obmann des Kuratoriums der Werner Siemens-​Stiftung, ergänzt: "Informationssicherheit gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Mit seinem Pioniercharakter passt dieses Projekt hervorragend zu unserer Stiftung."

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