(Die Hochschulen ) müssen drei Aufgaben erfüllen.
Erstens: ein gestrafftes berufsbezogenes "Ausbildungsstudium" gewährleisten; zweitens: ein wissenschaftsorientiertes "Graduiertenstudium" anbieten; drittens: große Bereiche der Weiterbildung übernehmen, sich also um das kümmern, was gemeinhin unter dem leicht bedrohlich klingenden Begriff "lebenslanges Lernen" gefaßt wird.
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Sie (die Hochschulen) müssen eigene Ideen entwickeln und den Wettbewerb wagen - untereinander, um Studenten und um Ressourcen.
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Eine politisch vernünftige Regelung verlangt (...) nach einer vertretbaren, das heißt sozial verträglichen Eigenbeteiligung der Studenten an der Hochschulfinanzierung. (...) Eine sinnvolle Lösung für dieses Problem wäre ein Ausbildungsfonds, den es einzurichten und vorzufinanzieren gälte.
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Weiterhin brauchen wir eine Änderung des Dienstrechts und damit der Gehalts- und Personalstruktur.
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Außerdem ist der Rahmen abzumessen, innerhalb dessen die Hochschulen ihre Binnenorganisation und Finanzierung übernehmen sollen.
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Einiges entscheidet sich mit der gegenwärtig debattierten Novelle des Hochschulrahmengesetzes (HRG). Unter dem Motto "Deregulierung" werden dort viele Details den einzelnen Bundesländern anheimgestellt
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Wenn ein Studium künftig Geld kostet, dann kann dafür eine gute Ausbildungsleistung erwartet werden. Wenn diese ausbleibt, spricht sich das schnell herum. Die Folgen hätten dann nicht mehr nur die Studenten allein zu tragen, sondern auch die Hochschulen selbst. Ein schlechter Ruf ist nicht hilfreich im Wettbewerb um die besten Studenten.
(C) DIE ZEIT 28.11.1997 Nr.49