Stimmen der Studenten zum Protest


Düsseldorf/Köln (RP). Studenten in Düsseldorf und Köln äußern sich verhalten skeptisch zu den Protesten an den Universitäten.

  • "Wurde langsam Zeit, das was passiert. Da hatte sich eine Menge aufgestaut. Düsseldorf fehlt allerdings die Tradition zum Streiken. Hier ist die Situation nicht so schlimm."
    Georg Pohlant, 5. Semester

  • "Alle haben Angst, nachher alleine mit dem Streik dazustehen und Nachteile zu haben. Hechelt doch sowieso jeder nur den Scheinen nach. Doch die drohenden Studiengebühren haben einige ordentlich aufgeschreckt."
    Tanja Hamacher, 5. Semester

  • "Es wäre sinnvoll, das Abitur zu verschärfen, die Latte mal wieder höher zu legen. Vielleicht wäre ein Zentralabitur gar nicht so schlecht. Es studieren einfach zu viele. Doch arbeitslos zu sein, ist auch keine Alternative."
    Rebecca Scheel, 7. Semester

  • "Eine gute Bildung ist das einzige, was später im Berufsleben zahlt. Unsere Zukunft ist unsicher. Die Politik wird an der Situation allerdings wenig ändern können."
    Michael Gärtner, 1. Semester

  • "Kann man nur hoffen, daß die Streiks nicht zu spät kommen. Gewußt haben die Studenten das schließlich schon vor zwei Jahren. Aber erst jetzt, wo es langsam brenzlig wird und Entscheidungen fallen, wird gestreikt."
    Oliver Tente, 9. Semester

  • "Das Bafög setzt die Leute ganz schon unter Druck. Wir sollen immer schneller studieren, aber was wir dann dabei lernen interessiert keinen. Werden jetzt Studiengebühren eingeführt oder wird das Bafög gekürzt, müssen wieder mehr Studenten arbeiten gehen und das Studium wird länger statt kürzer."
    Stephanie Wolnik, 5. Semester

    H O M E