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Mehr Studienanfänger als erwartetTrend geht zur höheren Qualifikation |
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Frankfurt/M (AP). Derzeit sind an deutschen Hochschulen 1,82 Millionen Studenten immatrikuliert. 276.500 junge Leute schrieben sich in diesem Jahr, das heißt im Sommer- und Wintersemester insgesamt, erstmals für ein Studium an einer deutschen Hochschule ein. Ihre Zahl blieb damit gegenüber dem Vorjahr zwar annähernd gleich. Dennoch rechnet die Hochschulrektorenkonferenz für die nächsten zehn Jahre mit einem Zuwachs der Studienanfängerzahl von 25 bis 30 Prozent. Als Ursache nennen die Statistiker die demographische Entwicklung, das veränderte Ausbildungsverhalten in den neuen Ländern und den Trend zu höherer Qualifikation. Dem Zuwachs muß auch die Finanzaustattung der Hochschulen standhalten, wenn die Qualität der Ausbildung zumindest auf dem derzeitigen Stand gehalten werden soll. Im Jahr 1995 gaben die Hochschulen für Lehre und Forschung insgesamt 26,6 Milliarden Mark aus, 1,2 Milliarden mehr als im Vorjahr. Davon verwendeten sie 67 Prozent für Personalkosten, 19 Prozent für laufende Ausgaben und 13 Prozent für Investitionen, beispielsweise für Baumaßnahmen.
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