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Washington, 27. November (AFP) - Ohne greifbares Ergebnis sind am
Mittwoch in Washington Gespräche zwischen den USA und Nordkorea zu
bilateralen Fragen zu Ende gegangen. Dazu war als bislang
ranghöchster nordkoreanischer Diplomat der stellvertretende
Außenminister Kim Gye Gwan im Außenministerium empfangen worden.
Das Ministerium erklärte lediglich, die Gespräche hätten in einer
"Arbeitsatmosphäre" stattgefunden. Thema waren die
Weiterverbreitung von Raketen. die Eröffnung von Verbindungsbüros
beider Staaten, zusätzliche Nahrungsmittelhilfen für Nordkorea und
die Übergabe der Gebeine von US-Soldaten, die im Koreakrieg
(1950-1953) getötet worden waren. Pjöngjang hatte einen Abzug der
US-Armee aus Südkorea zur Bedingung für eine Verbesserung der
Beziehungen zu den USA gemacht.
Ob es bei dem Treffen in Washington wie angekündigt auch um die
bevorstehenden Friedensverhandlungen zwischen Nord- und Südkorea
ging, war der Mitteilung des Außenministeriums nicht zu entnehmen.
Die Gespräche, an denen auch die USA und China teilnehmen, sollen
am 9. Dezember in Genf beginnen. Sie waren auf Druck Washingtons
und Pekings vereinbart worden. Die koreanische Halbinsel ist seit
dem Koreakrieg geteilt. Bei Kriegsende war lediglich ein
Waffenstillstand geschlossen worden, einen Friedensvertrag gibt es
noch nicht.
stm
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