• Das Regiepult   
MMHS Sections 
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  • Die Bedienung am Regiepult ist wesentlich komplexer als die Bedieung am Redner-Pult. Insbesondere die Bedienung der 8x8 Video-Kreuzschiene zur Verteilung der Videosignale erfordert etwas Einarbeitung.  
    Obwohl alle Geräte per 17" Touch-Panel zu bedienen sind, und damit eine einheitliche Bedienoberfläche zur Verfügung steht, erfordert die Vielfalt der möglichen Tasks einige Einarbeitung.  

     

 
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  • Das Regipult ist mit einem 17" Touch-Panel ausgestattet. Zwei kleine Kontrollmonitore dienen zur Kontrolle der Signale z.B. zum sichten von Videos oder zur Kontrolle der Kamerapositionen.  

    Das Videomischpult rechts neben den Kontrollmonitoren dient zum Mischen von verschiedenen Videoquellen. 

    Die Anleitung zu dem Videomischpult und allen anderen Geräten befindet sich im Aktenordner im Schaltschrank.  

    Hinweis: 
    Das Touch-Panel ist auf die Schirmabmessungen kalibriert. Änderungen an den Bildparametern, insbesondere Bildhöhe und Breite sowie der Auflösung, ändern die Kalibrierung und erschweren die Bedienung oder machen Sie sogar unmöglich und sollten deshalb unterbleiben. 

     
    (Bild Regiepult, Schaltschrank)  

      
     

  • (Screenshot Bedienprogramm) 
  • Der Bildschirm des Kontrollrechners ist in verschiedene Funktionsbereiche aufgeteilt, die unabhängig voneinander funktionieren. Im nachfolgenden werden die einzelnen Funktionseinheiten erläutert. Die Detailfunktionen der Geräte erreicht man durch drücken auf deren Symbol ode durch auswahl des entsprechenden Tabs am unteren Bildschirmrand. Möchte man also die Kamera1 bewegen, kann man auf das entsprechende Kamerasymbol oder auf das Tab Kamera 1 drücken. 

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    Mit Hilfe einer motorischen Steuerung kann die Position von zwei Kameras im Raum kontrolliert werden. Die beiden Kameras befinden sich jeweils an der Säule im hinteren Teil des Hörsaales und vorne rechts am 3. Fenster. Dies ermöglicht eine Beobachtung des Redners von interessanten,unterschiedlichen Standpunkten. Mit der hinteren Kamera können problemlos Tafelbilder oder OHP Folien gefilmt werden, während die seitliche Kamera auch einen Teil des Publikums aufnehmen kann. Die Kameras sind mit einem elektrischen Endabschalter versehen, so daß sie bestimmte physikalisch wenig sinnvolle Einstellungen nicht vornehmen können.  
     
     
     
    (Bild Kamera) 

    Die verwendeten Objektive ermöglichen die Aufnahme auch bei verdunkelten Räumen (0.7 Lux). Eine Gegenlichtblende kann bei Bedarf zugeschaltet werden um das Bild bei starker Sonneneinstrahlung oder OHP/Dia Hintergrund aufzuhellen.  

    Die 30x Zoom-Objektive mit digital Zoom erlauben auch sehr starke Zooms an die Tafel oder den Sprecher, Pulte und entsprechende Schmierereien oder einzelne Personen heran. Bei Bedarf kann der Autofocus der Kameras ausgeschaltet werden und manuell fokussiert werden. Dies ist manchmal beim Filmen von OHP oder Video-Projektionen sinnvoll. Die beiden Kameras sind auf jeweils zwei einzelnen Tabs des Kontrollprogrammes untergebracht. Die Kameras sind ggf. vor Benutzung zu montieren. Enstprechendes Material ist angeschraubt. Besondere vorsicht gilt dem Infrarot-Sender der die Kamerafunktionen steuert, er sollte mit Sorgfalt in der Nähe des vorderen Mikrofones befestigt werden.  

      
    (Bild Kamerasteuerung)  

    Verbesserung:  
    Die Robotiker haben mich angesprochen, daß sie eine Steuerung hätten die automatisch bunten Bällen folgen kann. Bitte für Professoren adaptieren und einbauen...  

     
    Die Kontrolle von Videorekorder ist eine relativ gebräuchliche Sache. Neben den üblichen Knöpfen für Wiedergabe, Stop, Vor-und Rückspulen sollte noch erwähnt werden, daß der Rekorder im Fernbedienungsbetrieb eine gewisse Trägheit entwickelt die man auch nicht durch mehrfaches drücken der Steuertasten beschleunigen kann. Der Rekorder wechselt vom Stop in den Startzustand über die Pausenfunktion um so unerwünschtes Losspielen zu verhindern. Eine Aufnahme von Videos ist nur vom Regiepult aus möglich. Auch müssen die Bänder hier in die Rekorder eingelegt werden. Eine manuelle Bedienung der Rekorder ist nicht möglich, wenn das Kontrollprogramm läuft. Der Rekorder wird hier immer auf Stop wechseln. Die aktuellen Zustände der Rekorder werden im Bedienpanel angezeigt und laufend aktualisiert, also auch wenn sich das Band zurückgespult hat oder bis ans Ende gespielt wurde. Anzumerken ist, daß nur Rekorder 1 als Rekorder arbeitet, Rekorder 2 ist (bisher) nicht mit Eingangssignalen versehen und kann somit nur zuspielen.  

      
    (Bild Rekorderkontrolle)  

    Verbesserung:  
    3. Rekorder mit einbauen um optimales schneiden von Videos zu ermöglichen.  
     

     
    Die Eingestzten Videoprojektoren NEC 1000 sind in der Lage alle Bedienfunktionen auch per Fernsteuerung durchführen zu lassen. Diese Funktionsvielfalt ist schon per OSD und vorhandener Fernbedienung nur schwer zu überblicken.  

    Hinweis: 
    Einige besondere Features der Projektoren wurden ausgewählt um sie auf dem Tab zu steuern. Zusätzlich wurde ein Option Dialog angelegt in dem weitere Einstellungen vorgenommen werden können. Die wichtigsten Einstellmöglichkeiten sind in den Bildern aufgeführt. Eine der wichtigsten Funktionen, die Signalquellenwahl, ist nicht hier zu finden, sondern wird automatisch über das Crosspanel realisiert.  

    Die Projektoren lassen sich hier aus und anschalten, die Schärfe und Zoomeinstellunen vornehmen. Das Digitalzoom erlaubt es interessante Bildausschnitte aus einem Bild zu nehmen und nochmals stark zu vergroessern. Im Options-Dialog werden noch weitere Kommandos zur Steuerung der Helligkeit und Signalqualität implementiert werden. Der Zustand des Projektors (an/aus) wird im Crosspanel angezeigt. Im übrigen kann es vorkommen das sich die Projektoren bei längerem Betrieb überhitzen und abschalten. Dieser Zustand wird vom Crosspanel nicht erkannt und nicht angezeigt, ist aber leicht zu diagnostizieren.  

      
    (Bild Projektorkontrolle)  

    Verbesserung:  
    Lüftung an den Projektoren verbessern, durch Lüftungsschlitze und evtl. Ventilatoren.  
     

      
    Ähnlich dem Crosspanel ist es möglich sechs Audioquellen auf zwei Ausgänge zu verteilen. Dies wird mit Hilfe des integrierten Samson Vertärkers/Mischpultes gemacht. Dieses hat zwei getrennte Ausgänge und sechs Eingänge. Die Eingänge werden für die 3 Mikrokanäle, Video 1 und 2 und  den PC Eingang verwendet. Alternativ muß der Audioeingang am Pult gegen ein Mikrofon getauscht werden.(Umstöpseln). Alle Stecker sind enstprechend beschriftet. Der Verstärker kennt somit 6 Eingangssignale die man nun auf zwei Ausgänge verteilen kann.  

    Ausgang A wird im Hörsaal über die Lautsprecher hörbar gemacht. Jeder Kanal kann in 100 Schritten geregelt werden. Insbesondere bei den letzten 50 Schritten ist wegen der hohen Ausgangsleisung etwas Vorsicht geboten.  

    Ausgang B ist der Ton für den Internet-PC Ausgang und den Video-Rekorder 1. Diese Unterscheidung ist wichtig um bestimmte Signale zur Übertragung ins Internet unterdrücken zu können. Anmerkend sei gesagt, daß die Knäle für Port B nur verwendet werden können wenn sie auch auf Port A geschaltet sind. D.h. ist das Mikro 1 nicht im Hoersaal zu hören, kann man es auch nicht ins Internet speisen. Die Regler für Kanal B geben somit % Werte des jeweils eingestellten Pegels des A Kanales an.  Umgekert kann man aber so verhindern, daß der Ton aus dem PC wieder ins Internet zurück gelangt.  

    Hinweis: 
    Man beachte, daß die Mikrophone am Pult mit Batterien versehen sind und ein-, bzw. nach der Veranstaltung ausgeschaltet werden. Ein Satz Batterien ist im Schaltschrank vorhanden. Die Funkmikrophone benötigen 9V-Blockbatterien. Ein Ladegerät für Akkus wurde beschafft und befindet sich beim Support.   

      
    (Bild Audio Panel)  

    Verbesserungsvorschlag:  
    Einkauf von Akkus (2xMignon, 3x9V-Block), Phantomgespeiste Mikros für das Rednerpult ohne eigene Batterien. (teuer...) Deckenmontage der Funkempfänger.  

     
    Mit Hilfe der Umweltsteuerung können die Rollos und die Beleuchtung im Hörsaal gesteuert werden. Natürlich funktioniert das Panel mit den Schaltern im vorderen Pult weiterhin, allerdings wurde die Funktion etwas umgestellt. Die Rollos bewegen sich nur so lange wie der entsprechende Knopf gedrückt bleibt. Die Automatik, die zu viel Verwirrung geführt hat, ist nicht mehr eingeschaltet. Nun können mit Hilfe der Umweltkontrolle die Rollos auch durch den Regisseur oder per Internet gesteuert werden. Ebenso kann man zwei der drei Lichtkreise fernsteuern. Dies entlastet den Vortragenden, da die Knöpfe am Rednerpult auch nicht sonderlich gut beschriftet sind.  Die Rollos können einzeln (links, rechts) oder zusammen (mitte) gesteuert werden. 
      
      
    (Bild Umweltkontrolle)  

    Verbesserung:  
    Sensorik um festzustellen ob die Lampenkreise an oder ausgeschaltet sind.  Zu bestellen bei digital-IMAGE. 

     
    Auch ein Dia Projektor wurde in die MMHS Konzeption integriert. Dieser kann über die Dia-Kontrolle gesteuert werden. Das Ausleihen eines funktionierenden Projektors beim Hausmeister vorausgesetzt, kann man diesen Anschliessen und dann vom Rednerpult, Regiepult oder via Internet steuern. Ein Verbindungskabel befindet sich hinter der Rückwand des Schaltschrankes, ebenso wie die Steckdose über die der Projektor an und ausgeschaltet werden kann. Gesteuert werden Dia-an und aus, sowie vor- und rück und die Einstellung der Bildschärfe. Der entsprechende Dia-Projektor ist mit PH-HS I gekennzeichnet.  

      
    (Bild Dia-Kontrolle)  

    Verbesserungsvorschlag:  
    Optional könnte man diese Dosen aus dem Schaltschrank herauslegen, um die hintere Türe nicht öffnen zu müssen. Einkaufen des Scheinwerfers und eines funktionsfähigen Dia-Projektors.  
      

     
    Das Crosspanel ist eine der wichtigsten Funktionseingeiten im Video-System des MMHS. Die Video-Ströme aus den Kameras, Rekordern, PC, AD-Wandler und Mischpult werden hier auf passende Ausgänge verteilt. Im Gegensatz zur Pultsteuerung sind die Aufgaben hier frei wählbar und somit viele Möglichkeiten vorhanden das System zu nutzen.  

    Das Crosspanel zeigt die Eingangssignale auf der linken Seite in Zeilen und die Ausgangsgeräte in Spalten. Soll ein Videostrom auf ein Gerät geleitet werden (Kamera->Projektor links) so muß nur der Kreuzungspunkt aus Zeilen und Spalten selektiert werden. Eine Schaltung dieser Verbindung wird durch ein enstprechendes Symbol angezeigt. Ebenso einfach kann eine Umleitung auf ein anderes Gerät durchgeführt werden. So kann man hier die Kameras 1 und 2 auf die Mischereingänge 1 und 2 legen, den Ausgang des Mischers dann auf die Leinwand oder den Videorekorder 1 (Recorder). Ebenso können die beiden Kontrollmonitore mit Bildern versorgt werden. Sicher ist hier ein wenig Übung erforderlich um direkt die Richtige Quelle zu wählen. zu den Besonderheiten des Crosspanels ist zu sagen, daß die Quellen RGB 1 und RGB 2 nicht zu Steuersignalen für die Videokreuzschiene verwendet werden, sondern die entsprechenden Kanäle der Projektoren ansprechen. D.h. es handelt sich nicht um Video - Quellen im eigentlichen Sinn und diese sind damit auch nicht auf Monitore und Rekorder verteilbar, deshalb existieren hierfür auch keine entsprechenden Buttons. Ebenso muß bei der Quelle Genlock angemerkt werden, das diese immer den gerade aktuellen Kanal des mittleren Projektors digitalisiert. I.A. Eine Auswahl anderer Kanäle ist nicht möglich ggf. muß man dann die Projektoren wechseln. Mit Hilfe des Crosspanels lassen sich also auch die RGB Signale am Pult beliebig auf die beiden Projektoren verteilen.  
    Durch doppeltes klicken auf eine Ausangsspalte kann diese "gelockt" werden, d.h vor versehentlichem Umschalten bewahrt werden. Insbesondere bei Vorlesungsmittschnitten interessant. 

    Wichtiger Hinweis: 
    Bei Aufnahme von Genlock sollte man das Video Signal über das Mischpult leiten, dank eingebautem TBC wird das Bild hier stabiler und kann vom Rekorder besser aufgezeichnet werden.  
      

      
    (Bild Crosspanel. Hier ist Kamera2 auf Rekorder2 geschaltet, z.B. für Aufnahme)  

    Verbesserungsvorschlag:  
    Ein Task-Manager könnte Voreinstellungen für bestimmte Aufgaben setzen.  

     
    Hier einige Worte zum Video-Mischpult. Das Video-Mischpult kennt grundsätzlich 4 Eingänge und kann diese auf einen Ausgang mischen.  
    Im MMHS werden aber nur zwei Kanäle auf einen gemischt, was die Übersicht vereinfacht. Zusätzlich zum Effekt Ausgang verfügt der Mischer über einen Kontrollausgang, den man bei dessen Benutzung immer auf einem der Kontrollmonitore schlten sollte. Der Mischer kann zwei Quellen zusammenmischen um z.B. weiche Überblendeffekte anstatt harten Schnitten zu realisieren. So kann an angenehm zwischen den beiden Videokameras überblendet werden. Das Überblenden geschieht mit Hilfe eines Schiebereglers der automatisch mit Hilfe des "Auto-Take" Kopfes. Um den Mixer richtig benutzen zu können sollte man sicherstellen, daß Bus A Kanal 1 selektiert hat und BUS B Kanal 2 (Farbkennzeichnung beachten). Blinkende LED signalisiert den aktiven Kanal. Mit der Wipe/Mix Taste kann zwischen Überblend- und Wischeffekten umgeschaltet werden. Hat man die Wischeffekte selektiert kann man diese als Symbole im Kontrollmonitor sehen. Auswahl mit Hilfe der Cursortasten im Numerik Pad. Verschiedene Optionen der Wischeffekte können mit der "0" selektiert werden.  

    Dies sollte für eine Minimalbedienung des Mischers ausreichend sein. Man sollte sich als nächstes Experientell mit den anderen Funktionseinheiten (Color, Background) beschäftigen wozu das Handbuch wirklich unentbehrlich ist.  

     
    (Bild Videomischer)  

    Verbesserungsvorschlag:  
    Der Mischer ist via RS422 Steuerbar. Ein PC Interface könnte die Funktionen einfacher zugänglich machen.  
     
     

 
Last update: 27.04.2004  

Systemgruppe Altbau -  
Institut für Informatik, Abt III 
Universität Bonn  

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