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Verzeichnis- und Dateirechte

 

Unter Linux hat jedes File neun Protection-Bits: die Read-, Write- und Execute-Permission jeweils für Owner, Group und other. Das Recht, die Permissions zu setzen und zu ändern, hat immer nur der Owner des Files. Beim Anlegen eines neuen Files erhält es die Protection-Bits, die sich aus der Umask des Benutzers ergeben. Diese Umask wird normalerweise in den Files .cshrc und .profile gesetzt, die (wie autoexec.bat unter DOS) beim Login automatisch ausgeführt werden. Nachträglich können die Protection-Bits mit dem chmod-Befehl geändert werden.

Beispiele:
umask 077 oder chmod 700 file
bedeutet, daß nur der Owner das File verwenden kann.

umask 027 oder chmod 750 file
bedeutet, daß der Owner mit dem File alles tun kann, die übrigen Benutzer der Gruppe das File nur lesen und ausführen können, und alle anderen Benutzer gar keinen Zugriff darauf haben. Mit

chmod 500 file
kann sich der Owner auch selbst gegen irrtümliche Zerstörung eines eigenen Files schützen.
Genauere Informationen über die Befehle umask, chmod und chgrp finden Sie in den Online-Manuals (man-Befehl).

Anmerkung: Manche Programme wie ftp, vi oder fc erzeugen unter Umständen von der Umask abweichende Permissions. In diesen Fällen kann eine Korrektur mit chmod notwendig sein. Mit ls -l file bzw. ls -ld directory kann man die Protection eines Files bzw. eines Directory kontrollieren.

Institutsverweise