Institut für Informatik III
Universität Bonn
Datenbanken * Informationssysteme * Softwaretechnologie *
Computergrafik * Mustererkennung * Bildverarbeitung * Künstliche
Intelligenz * Robotik
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Vorlesung Softwaretechnologie SS'99
Univ.-Prof. Dr. Armin B. Cremers
P. Costanza, G. Kniesel, J. Wolff
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24.06.1999
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Anforderungen für die
Scheinvergabe (Stand 24.06.99)
Folgende Anforderungen sind von jeder
Gruppe, die an den Übungen teilnimmt, zu erfüllen, damit
die Mitglieder der jeweiligen Gruppe einen Schein ausgestellt
bekommen. Die Aufgaben können innerhalb der Gruppen frei
aufgeteilt werden.
- Use Case Modell: Das Use
Case Modell ist zu dokumentieren, inklusive textueller
Beschreibungen der einzelnen Use Cases.
- Analyse Modell: Das
Analyse Modell ist ebenfalls zu dokumentieren. Hier müssen
auch die groben Entwürfe für die Bildschirmmasken
enthalten sein.
- Design Modell: Die
Dokumentation des Design Modells umfaßt neben einem
ausführlichen Klassendiagramm eine textuelle Beschreibung der
Rahmenbedingungen, z.B. welche Java-Version eingesetzt wird, ob
die Anwendung auf Applets oder auf Servlets basiert, etc.
Selbstverständlich sollten aber vor allem die in den letzten
beiden Modellen steckenden Designentscheidungen textuell
kommentiert sein (welche Anforderungen werden
damit erfüllt / welche Probleme
gelöst / ...). Das muß nicht für jedes einzelne
Attribut gemacht werden. Es geht vielmehr um die
grundsätzliche Aufteilung der Klassen und die
dazwischen
identifizierten
Beziehungen.
- Aufgabenteilung: Hier soll
dokumentiert werden, wer in den jeweiligen Gruppen für welche
Aufgaben verantwortlich ist. Das umfaßt sowohl
Zuständigkeiten für bestimmte Klassen bei der
Implementierung, als auch z.B. einen CVS-Verwalter, der die
Quelltexte integriert; jemand, der für die Dokumentation
verantwortlich ist; jemand, der Testfälle und Testdaten
entwirft; etc.
Bitte für jede Gruppe bereits jetzt einen Webmaster
benennen, in dessen Directory die HTML-Dokumente der jeweiligen
Gruppe gesammelt werden und der auch die Aufgabe übernimmt,
darauf zu achten, daß die Links zwischen den Dokumenten
korrekt sind. (Vereinbart die Verwendung relativer Links und eine
feste Ordner-Struktur). Zu jedem Dokument sollte seine
Entwicklungsgeschichte im Web nachvollziehbar sein (Version x.y),
soweit die Versionsänderungen nicht nur
Tippfehlerkorrekturen, etc. beinhalten.
- Testkonzept: Dieses
Dokument beschreibt, welche Tests und wie sie durchgeführt
werden sollen. Das beinhaltet funktionale, als auch
nicht-funktionale Aspekte. Funktionale Aspekte können
beispielsweise durch Tests einzelner Klassen (mit Hilfe von
JUnit), oder durch Abarbeitung der Use Cases getestet werden.
Nicht-funktionale Aspekte umfassen z.B. Tests auf verschiedenen
Plattformen (Unix, Windows, Macintosh).
- Vorführung: Die
Übung wird mit einer Vorführung
des Programms am Ende der Vorlesungszeit (Termin)
abgeschlossen. Hier sollt Ihr uns davon überzeugen, daß
das Programm wirklich funktioniert. Zu diesem Zweck sollten bei
der Vorführung u.a. alle Use Cases demonstriert werden und
die JUnit-Tests erfolgreich sein. Bei der Vorführung ist
Anwesenheitspflicht
- wer nicht anwesend ist, erhält keinen Schein!
Außerdem werden wir anhand der Aufgabenteilung
Fragen an
einzelne Gruppenmitglieder stellen.
Alle Dokumentationen sind in einer
HTML-fähigen Form abzugeben, damit sie in die WWW-Seiten der
Vorlesungen eingebunden werden können. Die Dokumentationen sind
kein Selbstzweck. Sie dienen als Kontrakt sowohl zwischen den
Auftraggebern und Entwicklern, als auch zwischen den verschiedenen
Mitgliedern eines Entwickler-Teams. Sie sollen zu jedem Zeitpunkt die
wichtigen Anforderungen, Entscheidungen und Überlegeungen
festhalten, und somit allen Beteiligten die Basis für ihre
weitere Arbeit im Projekt liefern. Die Dokumentation soll daher den
jeweiligen Besprechungen, Entscheidungen, etc. möglichst
unmittelbar folgen (und zwar in allgemein zugänglicher
Form, sonst nützt sie niemandem...).
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